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31.07.2010
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Auswirkungen auf die Kfz-Steuer

Die Schadstoffklasse eines Fahrzeuges hat direkten Einfluss auf dessen Kfz-Steuer.























 



Euro-1-Norm*



Euro-2-Norm*



Euro-3-Norm*



Euro-4-Norm*



Pkw-Benzin 2.0l



302?



147?



135?



135?



Pkw-Diesel 1.9l



519?



304?



293?



293?



* Kfz-Steuer jährlich

Berechnen der Kfz-Steuer hier.

Diesel-Pkws werden bei gleicher Schadstoffklasse deutlich höher besteuert als Pkws mit Benzinmotor. Es sind zurzeit noch sehr viele Autos mit Euro-1-Norm oder schlechter zugelassen. Die Automobilindustrie hat sich dieser Gruppe gezielt angenommen und bietet Auf- und Umrüstmöglichkeiten an, um diese Pkw in eine bessere und billigere Schadstoffklasse einzustufen.

Woran kann man das erkennen?
An der Schlüsselnummer im Fahrzeugschein. Die beiden letzten Ziffern der Zahl unter Punkt 1 im Fahrzeugschein sind entscheidend. Bei niedrigeren Zahlen kann man sagen, dass sich eine Umrüstung lohnt. Von einer Umrüstung kann ab einer Schlüsselnummer ab 30 (Ausnahme bei den Ziffern 34 und 77) gesehen werden. Bei Schlüsselnummern unterhalb 30, (Ausnahmen bei Nr. 25, 26, u. 27) kann es sich durch lohnen, eine Umrüstung vorzunehmen.

Näheres dazu erfährt man beim ADAC.


Um/- Nachrüstsysteme


Nachrüstsysteme werden für viele Fahrzeugmodelle angeboten, die zu einer verbesserten Abgasbewertung und so zu günstigeren Schadstoffklassen führen. Je nach Fahrzeug und System belaufen sich die Kosten auf etwa 200 bis 700 Euro. Aber der Einbau kann sich durch die Steuerersparnis bereits nach zwei bis drei Jahren rechnen!


Nachrüst-Techniken für benzinbetriebene Fahrzeuge


Katalysator-Nachrüstung (geregelter Kat):
Wird für Modelle angeboten, die bislang über keinen Kat oder nur einen ungeregelten verfügen. Eine Verbesserung der Schadstoffklasse auf Euro-1, auch auf Euro-2 ist möglich.

Aufrüst- oder Upgrade-Katalysator:
Lohnt sich für Pkw, die mit schon serienmäßig mit geregeltem Kat ausgerüstet sind, aber der alte Katalysator ausgetauscht werden muss. Die Schadstoffklasse kann so von Euro-1 auf Euro-2 oder sogar auf Euro-3 verbessert werden.

Kaltlaufregelsysteme:
Bringen den Katalysator beim Kaltstart schneller zum Arbeiten. Unter dem Gesichtspunkt der Steuerersparnis sind sie relativ günstig, und nur deshalb zu empfehlen. In einigen Testreihen ließ sich eine effektive Absenkung der Abgasemissionen allerdings nicht feststellen. Auch hier ist eine Verbesserung der Schadklasse von Euro-1 auf Euro-2 oder Euro-3 möglich.

Nachrüst-Techniken für dieselbetriebene Fahrzeuge

Katalysator-Nachrüstung (Oxy-Katalysator):
Empfiehlt sich besonders für Modelle, die bisher nicht über einen Katalysator verfügten.
Somit kann die Schadstoffklasse auf Euro-1 - für einige Modelle auch auf Euro-2 - verbessert werden.

Aufrüst-/Upgrade-Katalysator:
Die verbesserte Technologie lohnt sich hier vor allem für Dieselfahrzeuge die bereits über einen Oxy-Katalysator verfügen. Wenn der alte durch einen neuen Katalysator ausgetauscht wird verbessert sich die Schadstoffklasse von Euro-1 auf Euro-2.

Diesel-Partikelfilter:
Um Euro-5 (ab Mitte 2008) zu erfüllen lohnt sich der Einbau eines Ruß-Partikelfilters Dieser reduziert laut eingängigen Messungen die Russ-Emissionen um ca. 40 %. Für TDI-Modelle von VW, BMW, Mercedes, Ford und Opel lieferbar.

Info: Zurzeit wird noch über Steuervergünstigungen diskutiert; Die Einführung der Euro-5-Norm ist bis jetzt mehrmals verschoben worden.

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